Seifenblasen... 

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Eine Entdeckung der Möglichkeit zum Schreiben von "Zettelchen" für mich und andere
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"A blog a day keeps the blogger to stay." ^^ (Tamaro)

03.12.2014

Einrichten, der Mist von Windows 8.1 und das zweite Türchen

Heute habe ich mir für das Einrichten des neuen Computers eine Menge Verzeichnisse und Programme von meinem alten System aufgeschrieben, die ich auf dem neuen Sys­tem vordringlich haben möchte.
Einen großen Teil der Daten und der Installationsdateien habe ich auch bereits auf eine externe Platte kopiert, um sie auf das neue System zu übertragen.

Nach den ersten beiden Tagen kann ich schon mal sagen: Windows 8.1 ist auf dem neuen Computer schnell, aber Mist. Wobei die Schnelligkeit ja auch auf die Com­pu­ter­wer­te zurückzuführen ist.

Ich finde es sehr störend, dass das Startmenü bei Windows 8/8.1 entfallen ist. Denn man kommt überhaupt nicht mehr so einfach an die Systemprogramme heran (wenn es sie überhaupt noch gibt). Auf der neuen Kachel-Startseite sind diese nämlich nicht zu fin­den.
Man muss schon Windowskenntnisse der früheren Systeme besitzen, um z.B. den Note­pad-Editor manuell starten zu können. Was soll denn da für ein Vorteil liegen? Ein Neueinsteiger würde doch einen solchen ASCII-Editor niemals entdecken können.

Was aber noch schlimmer ist: Viele der bisherigen Systemprogramme, mit denen man als Windows-Anwender sehr häufig zu tun hatte, fehlen einfach. Sie existieren in Win­dows 8.1 nicht mehr.
Ich habe z.B. das Paint-Programm oder andere nicht mehr gefunden, die sonst im klas­si­schen Windows-Betriebssystem immer Standard waren.

Bei dieser neuen Kachel-Seite, die anstelle des Startmenüs getreten ist, werden fast nur Seiten aufgerufen, für die man 1. online sein muss und 2. sich über einen Microsoft-Account oder einen anderen erst einmal anmelden muss, um solche Programme zu laden und verwenden zu können.
Windows 8/8.1 setzt ganz auf das Konzept: "Kauf mich, kauf mich, kauf mich! Und ich will wissen, was du verwendest."

Das ist ein ganz großer Käse!
Ohne mich...
Frei zitiert: "Fack ju Windoofs 8.1"

Ich finde, ein Betriebssystem sollte einschließlich aller Komponenten bereits "stand-alone" zu verwenden sein, also für sich alleine, ohne dass man irgendwelche Programme nachladen muss, um damit arbeiten zu können.
Wäre damals, als ich mit Windows 3.1 begonnen hatte, das Betriebssystem in dieser Art wie Windows 8 oder 8.1 erschienen, ich wäre hoffnungslos aufgeschmissen gewesen.

Und ich weigere mich, zum Beispiel meine Dokumente in dieser blöden 'Cloud' bei Micro­soft zu speichern.
Denn bereits zum Testen des neuen Office-Programms muss man sich bei Microsoft an­mel­den.
Nee, Jungs, ich werde mir das gute alte Office 2000 installieren, um Excel 2000 zu nutzen, manchmal auch Word 2000, wenn es sein muss, und ansonsten könnt ihr mich mal...
Bei Texten verwende ich ja schon lange OpenOffice und Papyrus Autor.
Die Cloud ist manchmal ganz nützlich für Dokumente, die nicht wichtig sind, um sie von unterschiedlichen Computern aus zugänglich zu haben. Aber wichtige persönliche Daten gehören einfach nicht in die Cloud.

Ich werde mich in der nächsten Zeit damit befassen, das System nachzurüsten. Es gibt genug kostenfreie Tools im Netz, welche all diese Macken von Windows 8.1 aufzufangen versuchen, und dem Computer das gewohnte Windows-Bild verschaffen können.

Das alles tut aber übrigens der Freude an dem neuen Computer keinen Abbruch. :)
Denn es macht wirklich Spaß, dass alles so schnell läuft. (Was allerdings auch etwas mit den guten Leistungswerten des Computers zu tun hat.)
Und für die Programme, mit denen ich arbeite, bin ich ja auch (in der Regel) nicht auf die Windowsprogramme, die sonst mitgeliefert wurden, angewiesen.

Paint geht mir für das Speichern von Screenshots im Moment noch ab. (Z.B. Screenshots von Online-Überweisungen, wofür ich es in erster Linie benutze, aber auch sonst für Screen­shots.)
Aber dafür habe ich ja schon lange das Installationsprogramm für den inoffiziellen Paint-Nachfolger, der von Microsoft nie ins Betriebssystem integriert wurde. (Der Vorteil bei diesem Paint ist ja auch, dass man mit mehreren Ebenen arbeiten kann, was das nor­ma­le Paint nicht leistet.)

Jedenfalls ist es zur Zeit eine Menge Gefummel parallel zum Arbeiten mit dem Notebook.
Das war mir aber auch schon klar, weil es nicht der erste Computerwechsel ist, den ich mitmache. Und ich habe nicht ohne Grund so lange gezögert, weil ich wusste, was da so auf mich zukommt.
Aber es ließ sich nicht mehr länger aufschieben, und das Angebot war vom Preis-/Lei­stungs­ver­'hältnis einfach zu günstig, um noch länger zu suchen.

Und so gesehen, werde ich es mit Sicherheit auch nicht bereuen.
.....

Das zweite Türchen wurde heute aufgemacht.

            Türchen 2 des Adventskalenders...


Und der Inhalt schmeckte so gut, wie der des ersten. :)

Ich kalauere mal so als Zitat des Tages: "Des einen 'Freud' ist des anderen Leid."^^

Kommentare:

  1. Was Du hier beschreibst, ist der Grund, warum ich mich vor Jahren von dem ganzen MS-Windows-basierten Schrott verabschiedet habe, und zur Marke mit dem Obst wechselte. Da ist auch nicht alles Gold, was glänzt, aber mir als User mit eher unterdurchschnittlichen Kenntnissen war es wie eine Offenbarung. Und das ist bis heute so geblieben.

    Ich wünsch Dir trotzdem viel Spaß

    Drago

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  2. Ein Grund, warum ich bis heute angeneigt ggü Win8(.1) bin. Und es sieht auch noch verdammt hässlich aus. Sollte ich mir doch mal ein neues Gerät anschaffen, dann sorg ich dafür, dass da Win7 draufkommt. Apfel will ich nicht und linux-systeme sind für mich noch zu kompliziert

    gruß schafi

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Danke für den Kommentar! :)

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