Seifenblasen... 

Beschreibung


Eine Entdeckung der Möglichkeit zum Schreiben von "Zettelchen" für mich und andere
.....

"A blog a day keeps the blogger to stay." ^^ (Tamaro)

26.05.2019

Der SAM und der Feinverputz

Heute war beim Klavierstück der 'Feinverputz' dran.

An ein paar Stellen hatte ich beim Hören nach einem gewissen zeitlichen Abstand nach gestern auch wirklich noch ein paar Stellen entdeckt, die mir nicht ganz stimmig schie­nen. Dort habe ich noch einige Verbesserungen vorgenommen, die für mich dann auch befriedigend waren.

Und noch eine Entscheidung habe ich getroffen. Es ging um den Schlussakkord.
Gestern konnte ich mir zwei gleichberechtigte Lösungen vorstellen.
Entweder der Schlussakkord wird allein vom Klavier gespielt, oder am Ende wird der Schlussakkord auch noch von anderen Instrumenten übernommen.
Für den alleinigen Klavierakkord sprach der leicht verhaltene Anschlag, wodurch das Stück einen eher besinnlichen Ausklang finden würde.

Das war zumindest der Gedanke, der hinter dieser Lösung stand.
Heute nach dem zeitlichen Abstand merkte ich dann aber sehr schnell, dass mir an dieser Stelle etwas fehlte.
Das Stück würde damit etwas puristisch und sozusagen 'nackt' enden.

Eigentlich mag ich grundsätzlich solche puristischen Ansätze, aber so ein Ende wäre eben in diesem Fall nicht auf das *Puristische* beschränkt, sondern es würde ein blas­ses und schwaches Ende entstehen.
Und das Stück dann schwach enden zu lassen, fand ich doch zu schade.

Also habe ich mich doch zu einem orchestralen Schlussakkord entschieden. Und wenn ich mir das Stück in Gänze anhöre (in der provisorisch erzeugten Wav-Datei), dann mer­ke ich, dass es die richtige Entscheidung ist.

Jetzt geht es darum, das Mixing vorzubereiten.
Auch dafür habe ich schon einen Entscheidung getroffen.

Ich werde alle Tracks als Wav-Dateien von Reason aus exportieren und in einem Projekt von Studio One als einzelne Spuren importieren, wonach ich sie in Studio One weiter auf­be­rei­te und das Mixing durchführe.

Auch dafür gibt es bei genauerer Überlegung einen guten Grund.
In Reason müssen bei den Tracks mit den Objekten alle VST-Instrumente und die dort eingestellten Parameter (z.B. Vibrato, Hall, Volumen-Automation usw.) jeweils in Echt­zeit berechnet werden, was ja sehr rechenintensiv ist, wodurch an den sehr stark belegten Takten beim Hören bereits Verlangsamungen entstehen. Beim Generieren der Wav-Datei am Ende würde dies zwar keine Rolle spielen, doch beim Mischen ist man sehr stark gehandicapt, weil man es akustisch nicht gut verfolgen kann.
Und an bestimmten Stellen sollen ja auch noch weitere PlugIns wie EQ und Raumhall usw. eingebaut werden, was noch einmal eine zusätzliche Echtzeitberechnung er­for­der­lich machen würde.

In einem Projekt, wo zu Beginn nur Wav-Dateien vorhanden sind, würde die grund­sätz­li­che Echtzeitberechnung der Tonerzeugung entfallen, so dass danach nur noch PlugIns in Echtzeit zum Tragen kämen, die allein für den Klang zuständig sind.

Bei einzeln exportierten Wav-Dateien kommt allerdings einiges zusammen; auch an Zeit der Speicherung der Spuren.

Daher werde ich sie mit der Abtastrate von 44,1 kHz und der Auflösung von 16 Bit ex­por­tieren.

Bei einem Stück in der Länge von 8 Minuten und 20 Sekunden und 84,2 MB für eine Wav-Datei kommt dann bei den 30 Tracks, die das Stück hat, eine Datenmenge von 84,2*30=2.526 MB zusammen, also etwas über 2,5 GB.

Das ist für ein einzelnen Musikstück zwar recht viel. Doch andererseits wäre es wirklich eine gute Gelegenheit, mich in die Möglichkeiten von Studio One einzuarbeiten, wie ich gestern schon gesagt hatte.

Das Projekt in Studio One werde ich dann als 44.1 kHz-Projekt mit einer Tiefe von 24 Bit anlegen.

Das sollte für eine ausreichende Klangqualität reichen, mit gleichzeitig ausreichendem Headroom.

Ich freue mich ja einerseits auf das weitere Bearbeiten in Studio One.
Doch davor stehen wahrscheinlich über 4 Stunden Zeit für das Exportieren von 30 Spu­ren.
Auch wenn sich das ja eigentlich von allein macht,- der Export-Vorgang der einzelnen Tracks ist jeweils neu zu starten.

25.05.2019

Freitag, Klavierstück, Zwiebelkuchen und das Wochenende

Im Großen und Ganzen steht die Orchestrierung zu dem Klavierstück jetzt.
Alle Teile des Stückes sind mit Orchesterstimmen belegt.

Jetzt geht es noch an die Feinarbeit bei den einzelnen Objekten.
Die Kontrolle der Tonprogrammierung, ob die Töne alle richtig mit der gewünschten Notenlänge gesetzt sind, ihr Velocity-Wert, die Automation von In­stru­men­ten­ein­stel­lungen usw. Eventuell dort noch einmal die Feinjustierung der individuellen Instrumentenlautstärke.

Dann erst geht es an das Abmischen der einzelnen Tracks.

Wie ich dabei vorgehe, habe ich aber noch nicht entschieden.

Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.

Die einfachste Lösung wäre, die Spuren direkt im Reason-Programm mit dem dort in­te­grier­ten Mixer abzumischen.
Dann das Endergebnis als Wav-Datei exportieren.
Die Wav-Datei dann in Studio One mit den dortigen Möglichkeiten mastern.

Der Vorteil wäre, dass ich beim Mixen noch einzelne Objekte für eventuell erforderliche Tonkorrekturen zur Verfügung habe. Es kann z.B. sein, dass bei der Einstellung der Spur­lautstärken Stellen auffallen, die noch nachgearbeitet werden müssten. Dabei wäre es günstiger, sich noch innerhalb von Reason zu bewegen.

Das Mastern würde dann in Studio One erfolgen.

Eine andere Lösung wäre, die einzelnen Tracks des Reason-Projekts getrennt als Wav-Dateien zu exportieren und diese danach in Studio One auf eigene Spuren zu im­por­tie­ren.

Das Mischen würde dann in einem Studio One-Projekt geschehen.

Der Vorteil dabei ist, dass die Spuren sehr viel besser in Bezug auf Frequenzgang, Ton und Lautstärke bearbeitet werden könnten.
Dies wäre die bessere, aber auch arbeitsintensivere Lösung.

Besser wäre sie, weil ich als ursprüngliches Ziel für die Gesamtabmischung ja auch noch den tonalen Raum eines Konzertsaals simulieren möchte.
Dazu muss ich die Akustik eines solchen fiktiven Raums allerdings auch vorher noch be­rech­nen. Wie groß soll der Raum sein, welcher Hallanteil mit welcher Lauf­zeit­ver­zö­ge­rung ist zu berücksichtigen, welche Frequenzanteile eines Instruments erreichen die Zuhörer usw.
All diese Parameter lassen sich bei den einzelnen Instrumentenspuren in Studio One sehr viel umfangreicher einstellen.

Dabei stellt sich allerdings auch die Frage, ob sich dieser Aufwand für das Stück über­haupt lohnt.
Andererseits reizt mich die Aufgabenstellung, weil ich diese Vorgehensweise bisher noch nie genutzt habe.
Es wäre also eine gute Gelegenheit, eine Menge daran zu lernen.

Bei beiden Lösungswegen muss ich vorher noch die Entscheidung treffen.
Exportieren in 44,1 kHz und 16 Bit.
Exportieren in 44,1 kHz und 24 Bit.
Exportieren in 48,0 kHz und 16 Bit.
Exportieren in 48,0 kHz und 24 Bit.

96 kHz wäre bei diesem Projekt allerdings nicht nötig.

Was aber zum Mischen und Mastern sinnvoll wäre, das ist zumindest die Bittiefe von 24 Bit, denn beim Mischen ist dann der mögliche 'Headroom' viel größer, ohne dass Fre­quenz­spit­zen sich beim Mischen so weit addieren, dass sie am Scheitelpunkt gekappt werden.
Und 24 Bit wären für die Obertonbereiche beim Mischen auch besser.

Für die Klavieraufnahme spielt das weniger eine Rolle, weil die mit 44,1 kHz 16 Bit auf­ge­nom­men und abgespeichert wurde.
Aber bei den Streicherklängen der Orchesterklänge könnte es sich positiv bemerkbar machen, obwohl auch diese bei den gesampelten VST-Instrumenten nur eine Auflösung von 16 Bit haben mit 44,1 kHz haben.

Bei den ganzen Tracks bei jeweils einer Länge von ca. 8 Minuten und 30 Sekunden läp­pert sich allerdings auch ganz schön viel Speicherplatz zusammen.
Da muss ich noch ein bisschen überlegen, wofür ich mich entscheide.
.....

Freitag,- Zwiebelkuchentag...

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende. :)

24.05.2019

Das Grundgesetz, sein Geburtstag und keine Alternative

Auf meinem Blog hatte ich schon mehrfach >>>Einträge<<< zum Grundgesetz ge­macht.

Auch vor zwei Jahren hatte ich zum Jahrestag einen Eintrag gemacht.
>>>Das Grundgesetz und sein Jahrestag<<<

Und heute am 23.05.2019 ist es wieder soweit.
Dieses Mal sogar ein runder Geburtstag.
70 Jahre, in denen es sich schon viele Male bewährt hat.

Nach wie vor finde ich es ja auch bemerkenswert, dass sich jeder kostenfrei das Grund­ge­setz nach Hause zuschicken lassen kann.

Hier auf dieser Seite vom Bundestag "Das Grundgesetz" gibt es drei Möglichkeiten, kostenfrei an den Text heranzukommen.

1.) >Grundgesetz< für die Bundesrepublik Deutschland als pdf-Dokument
2.) >Grundgesetz< auf einer Seite (im Browser zu lesen)
3.) >Grundgesetz< gedruckt gratis bestellen
Auch als e-Book kann man es sich herunterladen.

Niemand kann sich damit herausreden, er wisse nicht, was im Grundgesetz stünde, und es wäre ihm aus Kostengründen auch nicht möglich, es sich zuzulegen.

Dort stehen wirklich so viele tolle Dinge drin, wenn man sich darauf einlässt, darüber nachzudenken.
Ich kann es nur jedem empfehlen, sich damit mal zu befassen.
Und speziell denen, die ständig an unserer Politik herummäkeln und unzufrieden sind.

Wie weitsichtig damals die Väter dieses Grundgesetzes waren, ist wirklich phänomenal.
Solche Weitsichtigkeit wäre bei vielen Diskussionen wünschenswert, die auf die Um­set­zung des 'hier' und 'jetzt sofort' pochen.

Zur parlamentarischen Demokratie, zum Grundgesetz und allem, was darinsteht, und zur Einbettung Deutschlands in die Europäische Union gibt es keine Alternative.

23.05.2019

Tabellenarbeit und ein bisschen Luft

Nach drei Tagen intensiver Nachholarbeit sind die Tabellen jetzt wieder auf dem ak­tuellen Stand.

Jetzt hoffe ich, dass ich für Musik und auch andere Sachen wieder ein bisschen Luft habe. :)

22.05.2019

Arbeitstag, Studio One und ein Update

Heute war wieder ein reiner Arbeitstag.
Zu kreativen Sachen bin ich nicht gekommen.

Bei Studio One gab es heute Abend ein Update, wie mir in einer Email von 21:18 Uhr mitgeteilt wurde.
Von Version 4 (bzw. 4.1.4) auf Version 4.5.
Das Update habe ich sofort heruntergeladen und installiert.

21.05.2019

Wochenbeginn, Arbeitstag und so Gedanken am Abend

Heute am Wochenbeginn war wieder ein reiner Arbeitstag.

Na, ich sage mal 'vorwiegend'.
Ein paar Töne habe ich beim Klavierstück noch eingebaut.

Dann hatte entdeckt, dass es beim Musikprogramm bei einer Aktion immer eine Feh­ler­mel­dung gab.
Ich habe mir schon einen auf Englisch abgebrochen, dies als Beta-Tester zu melden.

Als ich versuchte, das an einem neuen Projekt zu reproduzieren, um es z.B. noch näher zu beschreiben, trat dieser Fehler allerdings gar nicht auf.
Nun weiß ich nicht, liegt es an der schon ziemlich groß gewordenen Komplexität des Kla­vier­stückes, bei dem der Fehler auftritt, oder an der Betaversion, die diese Kom­plexi­tät nicht verkraften kann.

Gerade war ich mal auf die Idee gekommen, das mit der letzten Vor-Beta-Version zu testen.
Und siehe da, der Fehler tritt dabei nicht auf.
Mistepickel. Und alles, was ich mir schon abgebrochen hatte, hatte ich schon gelöscht, weil der Fehler ja bei einem neuen Projekt nicht auftritt. :D

Also doch ein Problem der Beta-Version? Allerdings auch in Verbindung mit einer be­stimm­ten Komplexität des Projekts (und eventuell mit einem bestimmten In­stru­ment?).

Noch ein Test besagte gerade, dass es weder am Instrument hängt noch an der Kom­plexi­tät.
Hm,- noch ein Test.
Und alles ist in Butter bei einem Stück, wo es vorher bei einem Test eine Fehlermeldung gab. Na, toll...

Das tritt mal so und mal so auf. Beim Klavierstück in der Beta-Version allerdings immer.

Auf jeden Fall steht jetzt erst einmal fest, dass es keinen Sinn macht, da überhaupt einen verlässlichen Fehlerbericht zu formulieren, mit dem man etwas zur Verbesserung oder Fehlerbeseitigung des Programms anfangen könnte.

Schade eigentlich. Ich dachte schon, ich hätte als Beta-Tester mal etwas gefunden, was helfen könnte.
.....

Manche Stücke behalten ihre Aussage auch über Jahre hinweg...

       
       Simon & Garfunkel - The Sound of Silence (from The Concert in Central Park)

Es gibt Zeiten, in denen man glaubt, dass irgendetwas überwunden scheint, was durch die Fortentwicklung der Gesellschaft nicht mehr so vordergründig ist.
Und dann kommen wieder Zeiten, in denen man merkt, dass sich im Grunde doch noch nichts geändert hat.

Manches braucht doch Generationen...
Politik braucht Generationen.
Und für gesellschaftliche Entwicklungen braucht es Generationen, wo immer wieder Rück­schritte zu verzeichnen sind, bis es wieder voran geht, um einen Schritt darüber hinaus weiterzukommen.

Es ist fatal, in Hektik zu verfallen, weil irgendetwas nicht jetzt und sofort geschieht.
Ruhe, Besonnenheit, Augenmaß und Weitsicht sind Qualitäten, die für politische Ent­schei­dungen und Weichenstellungen zählen, um qualitativ gute Fortschritte zu er­zielen.

Weltmännisches Handeln zeichnet sich dadurch aus, in großem Maßstab zu denken und zu operieren, ohne die Frage, ob es sich innerhalb der eigenen Lebensspanne vollzieht.

Europa ist ein Generationenprojekt.
Und das ist nicht in ein oder zwei oder drei Generationen zum Abschluss zu bringen. Das reicht über viele Generationen und wird sich als 'Projekt' noch vielfach (und stän­dig) wandeln.

Ich glaube an die "United States of Europe", wie ich auch an die "United States of America" glaube.

Die Möchtegern-Ursurpatoren, die Politik wie ein "Geschäft" betreiben oder als "Macht­in­stru­ment" zur Unterdrückung ihres eigenen Volkes und seiner Meinung, sind mar­gi­na­le Randerscheinungen.

Von Bestand und Relevanz werden sie vor der Geschichte nicht sein.
Unter ihnen mag es harte, sehr harte Zeiten geben und manche Lebensschicksale sind darin verwoben. Jedes einzelne Leben, was unter ihnen vernichtet wird, ist ein Opfer, das zum Himmel schreit. (Die Geschichte ist voll dieser Schreie...)

Aber den Lauf der Geschichte werden sie nicht wirklich beeinflussen. Sie mögen Ab­wei­chungen hervorrufen, doch nach ihnen pendelt es sich wieder auf ein Maß ein, was so­wie­so auch ohne sie erreicht worden wäre.

Die Zeit bestimmt, wann Gesellschaften für was bereit sind.
Und das ist unabhängig vom Tagesgeschäft der Politik.

Irgendwann in einer nicht bestimmbaren Zukunft wird es eine 'Weltgemeinschaft' geben.
Es entzieht sich weit der Lebensspanne eines einzelnen Menschen, vielleicht auch der Gesellschaften als solche.

Doch wer an die Zukunft glaubt, muss auch in Betracht ziehen, dass seine Visionen wahrscheinlich nicht in seiner eigenen Lebensspanne umgesetzt werden können.
Denn, wie gesagt, die Zeit muss reif dafür sein.

Europa ist ein Projekt.
Die Welt ist ein Projekt.
Die Menschheit ist ein Projekt.
Unser Planet ist ein Projekt.

Ich bin ein kleiner unbedeutender Mensch im Jahr 2019 von über 7,6 Milliarden Men­schen auf der Erde.

Und ich entscheide mich für den Fortbestand der Menschheit auf der Erde, unserem Planeten, und wähle für den Fortbestand der Europäischen Union, auf dass daraus das Projekt der Weltgemeinschaft, das der Menschheit und das unseres Planeten erwächst.

20.05.2019

Eine kleine Blaumeise und der Wochenstart

Viel habe ich heute am Klavierstück nicht gemacht, weil ich nicht dazu gekommen bin.
Ich musste noch andere Sachen nachholen.

Die Schwester meiner Freundin hat heute ein kleines Blaumeisenküken gesehen und fotografiert.

            Eine kleine, junge Blaumeise... :)


So ein winziges, niedliches Federbällchen ...

Ich wünsche allen einen guten Wochenstart. :)

19.05.2019

Der SAM, das Klavierstück und die Automation der Takteinteilung

Schon vor einiger Zeit hatte ich bei dem Klavierstück ja die Automation der Tempo­ein­stel­lung durchgeführt, um überhaupt andere Instrumente zeitlich wägbar dazu pro­gram­mie­ren zu können.

Heute habe ich mich daran gemacht, die Strukturierung des Stückes mit der Au­to­ma­tion von Taktwechseln zu programmieren, um eine bessere Übersicht zu bekommen.

Beim Improvisieren auf dem Klavier passiert es mir nämlich sehr oft, dass ich intuitiv an irgendwelchen Stellen Vierteltakte an die Takteinheiten anhänge oder diese verkürze. Zumindest war das früher öfter so.
Das ergibt sich spontan einfach aus dem Spielen heraus.

Ich weiß noch genau, dass ich mich zu Beginn, als ich mit dem Improvisieren an­ge­fangen hatte, immer darüber geärgert hatte.
Ich versuchte dann, mich an ein strenges Metrum zu halten, was immer regelmäßig schief­ging, wenn solche Stellen auftauchten.

Anstatt einfach weiterzuspielen wie vorher, versuchte ich dann, das Spiel wieder ins Metrum 'zurückzuzwingen'.
Das ist natürlich Quacke. Denn dann hatte ich mich auch regelmäßig verspielt.

Irgendwann war mir das dann schnuppe, und ich habe mich wieder mehr an meinem inneren Empfinden orientiert und an dem, was meine Finger gerade machen wollten.
Und ab da hörten die groben Patzer auch wieder auf.

Inzwischen habe ich eine bessere Kontrolle beim Spielen, weshalb bei mir solche Takt­än­de­run­gen gar nicht mehr so häufig vorkommen.

Irgendwann erreicht man so einen Punkt, an dem man sich selbst beim Spielen zuhören kann.
Das zu merken, ist echt irre. Die Finger laufen ein bisschen von selbst, man hört ihnen zu und weiß, wohin man sie zu welchem Akkord und wie weiterschicken will.
Dann fängt es richtig an, Spaß zu machen. Wirklich grobe Verspieler gibt es auch ei­gent­lich nicht mehr, weil man inzwischen gelernt hat, wie ein (vermeintlich) falscher Ton zu umspielen ist, in dem man ihn mit einbaut.

Doch das Klavierstück stammt noch irgendwann aus der Anfangszeit. Daher kommt auch eine Reihe von Taktwechseln vor.

Bisher waren alle Objekte mit den Midi-Notes zwar zeitlich angepasst, aber das ganze Stück ist stur im 4/4tel-Takt eingeteilt, weshalb bei den oben erwähnten Vier­tel­ver­schie­bungen ein Takt mal auf dem ersten Viertel oder dem zweiten oder auch dem dritten Viertel im Objekt beginnt.

Das funktioniert natürlich auch, weil man die Objekte ja selbst auf der Takteinteilung entsprechend verschieben kann.
Aber wenn die Objekte und die Takteinteilung synchron sichtbar sind, lassen sich z.B. Auftakte usw. viel besser übersehen.

Die Automation von Taktarten hatte ich bisher noch nie angewendet, weil ich keine Not­wen­dig­keit dazu hatte.
Hier bei dem Klavierstück (und denen, die aus diesem Klavierprojekt noch folgen wer­den) bietet es sich jetzt an, diese Funktion an einem realen Beispiel zu testen.
(Ob ich die anderen Stücke auch öffentlich machen werde, weiß ich übrigens auch noch nicht …)

So, jetzt habe ich für heute die Erwartungshaltung für das Klavierstück wieder genug nach oben geschraubt.^^
Und zu hören gibt es immer noch nichts. :D

Na, aber irgendwann wird es noch kommen. :)

18.05.2019

Freitag, das Klavierstück, Saxophon, Zwiebelkuchen und das Wochenende

Heute habe ich mir für das Klavierstück mal ein Saxophon herausgesucht.
Das war gar nicht so einfach, in dem ganzen Wust der Instrumente überhaupt erst einmal eins zu finden.

Aber dann bin ich gleich auf mehrere gestoßen.
Die ersten Motive habe ich auch schon damit programmiert.

Ich muss bloß noch entscheiden, welches Saxophon ich letzten Endes nehme, z.B. ob Alt- oder Sopransaxophon.
Das kommt noch darauf an, wohin sich die Stimmführung entwickelt, ob eher in Rich­tung höherer oder tieferer Töne.

Bzw. wohin ich sie entwickle.^^
Das ist aber auch das Spannende daran. Wenn ich mit dem Programmieren einzelner Töne beginne, weiß ich meistens noch nicht, worauf es hinausläuft. Irgendwann merke ich, dass sich da irgendetwas verselbständigt hat.
Das ist vielleicht in etwa vergleichbar mit Romanfiguren, die beim Schreiben so ein Eigen­leben entwickeln.

So eine Programmierung erinnert im Entstehensprozess sehr an Improvisation, was so gesehen auch sehr passend zu einer improvisierten Vorgabe passt.
Insofern ist die 'Programmierung' von Tönen ein sehr kreativer Schaffensprozess, was man herkömmlich nicht dem Wort 'Programmierung' in Verbindung bringen würde. Denn das Wort hört sich ja so steril und nüchtern an.
Wobei ich allerdings auch die Programmierung von Computerprogrammen immer als sehr kreativ empfunden habe.

Ich denke, das kann jeder nachvollziehen, der sich schon einmal damit befasst hat.
.....

Freitag,- Zwiebelkuchentag...

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende. :)

17.05.2019

Neue Verlosung und der Korrektor

Heute wurde die nächste Verlosung für das bedingslose Grundeinkommen angekündigt.
Diese wird am 29.05.2019 um 19:00 Uhr stattfinden.
Es ist bereits die zweite Verlosung in diesem Monat. Mir scheint, die Abstände werden immer kürzer.
.....

Ein bisschen habe ich bei den Tabellen etwas nachgeholt, was seit Jahresbeginn immer noch nachhinkt.
Da wird es auch in der nächsten Zeit immer noch weitergehen.
.....

Am Klavierstück habe ich auch etwas weitergemacht.
Nicht viel. Aber immerhin etwas.
.....

In den letzten beiden Tagen habe ich bei "Papyrus Autor" den "Duden Korrektor" zum ersten Mal entdeckt.

Bei meinen eigenen Texten kontrolliere ich ja beim Schreiben direkt, ob ich richtig for­mu­liere. Insofern brachten meine Tests mit dieser Funktion nicht wirklich viel.

Bei einem anderen Text, den man bereits manuell Korrektur gelesen hat, ist das jedoch ein fantastisches Hilfsmittel, diesen Text noch einmal durch den 'Duden Korrektor' prüfen zu lassen. Denn er hält an jeder Stelle an, die er als uneindeutig erkennt, und fragt, was damit passieren soll.
Da habe ich noch eine Menge Flüchtigkeitsfehler entdeckt, die ich einfach überlesen hatte.

Die Entscheidung, ob etwas richtig oder falsch bei der Rechtschreibung, Grammatik oder Zeichensetzung ist, kann kein Programm oder Algorithmus treffen. Diese Ent­scheidung muss man immer noch selbst übernehmen.
Aber es hilft ungemein, wenn ein 'unbestechliches' Auge z.B. bemerkt, dass bei einem Satz ein Punkt fehlt, der nach den Regeln eigentlich dort hingehört, an dieser Stelle an­hält und fragt, ob da etwas fehlt oder nicht.
...