Seifenblasen... 

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Eine Entdeckung der Möglichkeit zum Schreiben von "Zettelchen" für mich und andere
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"A blog a day keeps the blogger to stay." ^^ (Tamaro)

31.10.2014

Endspurt, lauter Süßquatsch, KDP-Mehrwertsteueränderung ab 2015 und der Preisrechner

Für den Monatsabschluss morgen ist alles schon vorbereitet.
Da kommt nur noch der letzte Abgleich für die letzten Daten.
Das Monatsende kann kommen. :)

            Richtung Monatsende...


Für irgendwelche kleinen Monster ist hier auch schon alles vorbereitet und liebevoll verpackt. :)

            Lauter Süßquatsch für kleine Monster...^^


Am 01.01.2015 wird die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer genannt) bei den eBooks von KDP (Kindle Direct Publishing) für deutsche Kunden von 3% auf 19% erhöht, weil die Mehrwertsteuer ab diesem Zeitpunkt nicht mehr vom Anbieterland abhängig ist und dort gezahlt wird, sondern nach dem Herkunftsland der Kunden berechnet und dorthin abgeführt wird.
2012 wurde die Mehrwertsteuer in Luxemburg auf 3% abgesenkt, weshalb bei der Aus­lagerung der eBooks nach Luxemburg von Amazon die Mehrwertsteuer darauf nur 3% betrug.

Im nächsten Jahr wird dies nun geändert.
Das ist auch anderen Anbietern gegenüber durchaus gerecht, weil alle anderen in Deutsch­land angebotenen eBooks bisher auch mit 19% Mehrwertsteuer besteuert wur­den.
Damit wird dieses Ungleichgewicht im Wettbewerb beseitigt.

Natürlich bleibt unter dem Strich für die Autoren bei KDP entsprechend weniger an Tan­tiemen übrig, oder sie müssen ihre Preise nach oben anpassen.
Amazon wird entweder die Preise automatisch gemäß der höheren Mehrwertsteuer nach oben kor­ri­gieren, es sei denn, der Autor setzt einen entsprechend neu berechneten Listenpreis fest, damit der Verkaufspreis bleibt, wie er jetzt ist. Oder aber der Preis bleibt von vornherein als Verkaufspreis gleich, und die Erhöhung der Mehrwertsteuer wird von den Tantiemen abgezogen. Ich persönlich glaube, der Preis wird gleich bleiben, damit bei eBooks, die auch von anderen Verlagen zum Verkauf angeboten werden, Amazon nicht gegen die Buchpreisbindung verstößt.

In den Buchgruppen kursieren einige merkwürdige Vorstellungen, worum es dabei überhaupt geht.
Es wird einerseits dagegen gewettert, dass Amazon in Deutschland zu wenig Steuern zahlt, doch alle nehmen liebend gern in Anspruch, dass bisher die Steuer bei eBooks von 3% in Luxemburg abgeführt wurde.
Und wenn das geändert wird aufgrund einer europäischen Einigung, wird darauf ge­schimpft, dass jetzt dem Autor bei gleichem Verkaufspreis weniger Tantiemen ge­zahlt werden oder sein Verkaufspreis raufgesetzt wird und er nicht mehr ein Billigangebot von 99 Cent machen kann, was bisher hauptsächlich als Marketinginstrument verwendet wurde, um das Ranking zu steigern.

Es geht bis zu der Sicht, dass ab Januar jetzt 'Leute' daran verdienen wollen, die absolut nichts mit 'dem Werk' zu tun haben. Eine sehr merkwürdige Vorstellung.
Ja, diese 'Leute' sind das, was wir Staat nennen, und die Steuern sacken sich eben nicht irgendwelche 'Leute' ungerechtfertigterweise ein, sondern sie dienen der Finanzierung des Staates und der Aufgaben, die damit zusammenhängen.
Bei der Mehrwertsteuer auf eine Handwerkerrechnung zum Reparieren einer Wasch­ma­schine hat auch keiner vom Staat bei der Reparatur geholfen, und trotzdem wird dort die Mehrwertsteuer von 19% an das Finanzamt abgeführt.
WIR ALLE sind diese Leute, denen es zugute kommt.

Nun gut, vielleicht sind das auch Ausnahmen, auf die ich gestoßen bin, und die meisten wissen sehr wohl, was es damit auf sich hat.
Aber solche arg schiefen Sichtweisen fallen dann eben auch auf. :)

Und bei der Diskussion darüber wird, wie bei so vielen Diskussionen bei einem aktuellen Thema, alles Mögliche in einen Topf geworfen. Krauses Zeug eben, was daraus entsteht.

Bisher habe ich einfach immer mit dem Taschenrechner herumgerechnet, um etwas zu kalkulieren.

Jetzt habe ich mir mit einer Excel-Tabelle selbst einen kleinen Preisrechner erstellt, damit ich nicht jedes Mal die Formeln für die Umrechnung bei einem anderen Preis neu ein­geben muss, obwohl das im Grunde genommen nicht sehr aufwendig ist.
(NEIN...! "Aufwendig" wird für mich nach wie vor nicht mit "ä" geschrieben!)

Vielleicht baue ich den noch weiter aus für die Mehrwertsteuersätze in den anderen euro­päischen Staaten, so dass man dann den für sich passenden Preis selbst ausrechnen kann, und stelle dann die Tabelle zum Download bereit. Das weiß ich aber nicht, ob sich das wirklich lohnt. Denn eigentlich ist es ja eine Sache, die sich jeder selber ausrechnen kann, wenn er sich ein bisschen damit befasst.
Und wer Self Publisher sein will, bei dem sollte eigentlich auch vorausgesetzt werden, dass er sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt.
Informationen dazu gibt es zur Genüge.

Aber da herrscht in der Szene zur Zeit ein heilloses Durcheinander.

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