Mit dem kostenfreien Plugin dearVR MICRO habe ich heute weitere Versuche angestellt.
Es ging mir darum, den verstärkten räumlichen Eindruck von Orchesterklängen nicht nur auf die räumliche Ortung des Höreindrucks von vorn herauszuarbeiten, sondern auch auf den Halleindruck innerhalb des virtuellen Raums zu erweitern.
Ich hatte ja am 16/17.03.2022 einen Eintrag über den "Hallraum" gemacht, was ich auch bereits bei allen folgenden Projekten angewendet hatte.
Diese Konstellation habe ich jetzt genommen und den Mixkanal der drei Hallräume mit dem dearVR MICRO-Plugin versehen.
In diesem Plugin habe ich das Hallsignal auf die rückwärtige Position gestellt, so dass vorn-links nach hinten rechts und vorn rechts nach hinten links verhallt wird. Zudem ist der Höhenwinkel auf 50° eingestellt, während das vordere Signal im Winkel von -25° steht, also von unten, einer fiktiven Bühne, kommt.
Der Fokus ist bei beiden Plugins auf 100% HRTF (Head-related transfer function) gestellt.
Bei Wikipedia gibt es nur einen englischsprachigen Beitrag dazu. Aber notfalls kann man ja die Übersetzungsfunktion von Chrome (wie hier in deutsch) benutzen.
HRTF ist sehr entscheidend für die räumliche Bestimmung einer Soundquelle für das Gehirn.
Es ist schwierig zu entscheiden, was letzten Endes der bessere Höreindruck bei der Musik ist...
Gewohnt ist man ja eher an die herkömmliche Panoraberegelung, die auch irgendwie immer funktioniert.
Aber die Verfeinerung über das räumliche Hören (speziell mit Kopfhörern) hat auch sehr viele zusätzliche Möglichkeiten.
Es reizt mich, ein Projekt mal ganz darauf zuzuschneiden.
Beschreibung
Eine Entdeckung der Möglichkeit zum Schreiben von "Zettelchen" für mich und andere
.....
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Doch sage Dir immer: "Sei ein Mensch!"
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10.04.2022
17.03.2022
Mitte der Woche und ein Hallraum
Beim Musikprojekt habe ich am Abend einen Hallraum zugefügt, zu dem von den gewünschten Spuren Send-Signale als Prefader-Einstellung geschickt werden können.
'Prefader' heißt, das Signal wird vor dem Instrumenteneingang abgenommen, und die Instrumente der betreffenden Spuren können mit gewünschten Plugins verändert werden, ohne dass das Originalsignal durch den Hallraum verhallt wird.
Das verhindert, dass z.B. mit dem Equalizer zugefügte Bassanteile im Hall nicht zu einem 'Rumpeln' führt, weil das Originalsignal, aber nicht der hervorgehobene Tieftonbereich zum Hallraum gesendet wird.
Der Hallraum selbst besteht aus drei Kanälen mit einer jeweils unterschiedlichen Raumgröße.
Und zwar 'Vorn', 'Mitte' und 'Hinten' mit entsprechend unterschiedlichen Raumgrößen und Nachhallzeiten.
Damit lässt sich die räumliche Tiefe einer Instrumentenposition bestimmen. Eben weiter vorn, mehr in der Mitte oder etwas weiter hinten.
Es ist im Mixingprozess fummelig, eine damit angestrebte Transparenz bei der Räumlichkeit zu erreichen.
Eine solche Transparenz zu erzeugen, gelingt mir noch nicht richtig.
Aber irgendwie gilt es ja auch, Erfahrungen mit so etwas zu sammeln.^^
Wenn man sein eigener Toningenieur ist und selbst komponiert, mixt und mastert, führt ja auch kein Weg daran vorbei.
Was nutzt einem, solche Bearbeitungen (gegen viel Geld) aus der Hand zu geben, um ein perfektes Ergebnis zu erhalten, aber nicht zu wissen, wie das Ergebnis zustande kam?
Schließlich mache ich das ja auch nicht aus kommerziellen Gründen, sondern allein aus eigenem, inneren Antrieb und Interesse.
Mich hat Zeit meines Lebens immer schon interessiert, wie etwas zusammenhängt und funktioniert. Also beiße ich mich daran fest, bis ich das erreiche, was mir vorschwebt.
'Prefader' heißt, das Signal wird vor dem Instrumenteneingang abgenommen, und die Instrumente der betreffenden Spuren können mit gewünschten Plugins verändert werden, ohne dass das Originalsignal durch den Hallraum verhallt wird.
Das verhindert, dass z.B. mit dem Equalizer zugefügte Bassanteile im Hall nicht zu einem 'Rumpeln' führt, weil das Originalsignal, aber nicht der hervorgehobene Tieftonbereich zum Hallraum gesendet wird.
Der Hallraum selbst besteht aus drei Kanälen mit einer jeweils unterschiedlichen Raumgröße.
Und zwar 'Vorn', 'Mitte' und 'Hinten' mit entsprechend unterschiedlichen Raumgrößen und Nachhallzeiten.
Damit lässt sich die räumliche Tiefe einer Instrumentenposition bestimmen. Eben weiter vorn, mehr in der Mitte oder etwas weiter hinten.
Es ist im Mixingprozess fummelig, eine damit angestrebte Transparenz bei der Räumlichkeit zu erreichen.
Eine solche Transparenz zu erzeugen, gelingt mir noch nicht richtig.
Aber irgendwie gilt es ja auch, Erfahrungen mit so etwas zu sammeln.^^
Wenn man sein eigener Toningenieur ist und selbst komponiert, mixt und mastert, führt ja auch kein Weg daran vorbei.
Was nutzt einem, solche Bearbeitungen (gegen viel Geld) aus der Hand zu geben, um ein perfektes Ergebnis zu erhalten, aber nicht zu wissen, wie das Ergebnis zustande kam?
Schließlich mache ich das ja auch nicht aus kommerziellen Gründen, sondern allein aus eigenem, inneren Antrieb und Interesse.
Mich hat Zeit meines Lebens immer schon interessiert, wie etwas zusammenhängt und funktioniert. Also beiße ich mich daran fest, bis ich das erreiche, was mir vorschwebt.
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Mitte der Woche
19.05.2020
Wochenbeginn und ein bisschen Mixen
Heute habe ich mit dem Mixing weitergemacht, was ich gestern begonnen hatte.
Die einzelnen Instrumente habe ich im Stereo-Panorama etwas weiter auseinander positioniert und in der Lautstärke angepasst.
Alle Flötenklänge werden in einem Bus zusammengefasst.
Und den Hall dazu habe ich auch mit einem Send-Kanal auf einen eigenen Bus 'geroutet', wo ich den Hall einstellen kann. Beides wird dann auf einem Mix-Bus zusammen im Verhältnis geregelt.
Der Vorteil bei dieser Vorgehensweise ist, dass der Hall auch sehr lang eingestellt werden kann, aber dann zum Originalsignal wie gewünscht nur minimal und kaum merklich zugemischt werden kann.
Das ist völlig anders, als das Signal im Hallraum-Plugin über Dry/Wet zu steuern.
Die einzelnen Instrumente habe ich im Stereo-Panorama etwas weiter auseinander positioniert und in der Lautstärke angepasst.
Alle Flötenklänge werden in einem Bus zusammengefasst.
Und den Hall dazu habe ich auch mit einem Send-Kanal auf einen eigenen Bus 'geroutet', wo ich den Hall einstellen kann. Beides wird dann auf einem Mix-Bus zusammen im Verhältnis geregelt.
Der Vorteil bei dieser Vorgehensweise ist, dass der Hall auch sehr lang eingestellt werden kann, aber dann zum Originalsignal wie gewünscht nur minimal und kaum merklich zugemischt werden kann.
Das ist völlig anders, als das Signal im Hallraum-Plugin über Dry/Wet zu steuern.
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