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10.03.2018

Tipps: Shutdown-Befehle mit einer Verknüpfung und Schnellstartmodus deaktivieren

Bei meinem Windows 10 System auf dem Notebook hatte ich bisher immer das Pro­blem, dass nach dem Bereitstellen von Updates im Startmenü immer nur angezeigt wurde:

     Energie sparen
     Aktualisieren und herunterfahren
     Herunterfahren
     Aktualisieren und neu starten

Das war immer so, seit ich das neue Notebook mit Windows 10 habe.

Ich konnte nie den Computer einfach nur neu starten, um z.B. den Arbeitsspeicher zwi­schen­durch mal frei zu machen.
Wenn das Funktionsupdate für Windows 10, das Creators Update von Version 1703 auf Version 1709, bereit stand, ging das mit einem Neustart nicht, ohne mir das Update ein­zu­handeln.
Ich musste dazu stets den Computer herunterfahren und anschließend manuell neu star­ten.
Das war natürlich immer ein bisschen lästig.

Da ich durch Chilis Tipp ja den Neustart über den shutdown-Befehl ohne Aktualisuerung ausprobiert hatte, wollte ich einen Tipp schreiben, wie der Neustart mit einem Befehl als Verknüpfung durchgeführt werden könnte.

Doch als ich mal ins Startmenü geguckt hatte, war dieser vermisste Punkt plötzlich vor­han­den.
Durch das komplette Herunterfahren war er wahrscheinlich jetzt zum ersten Mal ak­ti­viert worden, seit ich das Notebook habe.

Trotz Funktionsupdate im Updatestatus habe ich jetzt im Startmenü die Wahl­mög­lich­keiten:

     Energie sparen
     Aktualisieren und herunterfahren
     Herunterfahren
     Aktualisieren und neu starten
     Neu starten

Ich habe es auch ausprobiert, obwohl ich ein bisschen skeptisch war.
Aber der Neustart hat problemlos geklappt, und es wurde keine Aktualisierung durch­ge­führt. Und mein E-Mail-Programm habe ich noch.

Dafür gibt es allerdings nicht mehr die Möglichkeit den Tag des Updates nach hinten zu schieben, wie in den letzten Tagen, sondern ich muss jetzt wieder den Trick über die Nut­zungs­zeit anwenden.
Das ist jedoch zu verschmerzen. Ich muss nur rechtzeitig daran denken.

Aber hier nun der Tipp, den shutdown-Befehl für einen Computer-Neustart komfortabel aufzurufen, der auch funktioniert, ohne ein bereitstehendens Update zu Aktualisieren.

Tipp 1:

Kompletter Neustart mit Öffnen der aktuellen Programmfenster, die vor dem Shut­down geöffnet sind

Mit einen Klick der rechten Maustaste auf dem Desktop das Kontextmenü aufrufen.

Dort: Neu -> Verknüpfung wählen

Als Pfad: %windir%\system32\shutdown.exe -g -t 0 eingeben, auf 'Weiter' klicken, einen Namen für die Verknüpfung eingeben und auf 'Fertig stellen' klicken.

Danach kann man mit einem Rechtsklick auf die Verknüpfung die Eigenschaften auf­rufen und der neuen Verknüpfung ein anderes Icon zuweisen.

Tipp 2:

Kompletter Neustart ohne Öffnen der aktuellen Programmfenster, die vor dem Shut­down geöffnet sind

Die Vorgehensweise ist wie bei Tipp  1.
Als Parameter für die Verknüpfung gibt man aber ein:

%windir%\system32\shutdown.exe -r -t 0
(also "-r" statt "-g")

Die Wirkung ist im Grunde genommen wie über den Neustart im Startmenü, nur mit dem Unterschied, dass der Computer erst komplett heruntergefahren wird.

Tipp 3:

Es wird empfohlen, bei SSD-Festplatten den Schnellstart zu deaktivieren, weil die SSD-Platte durch weniger Lese- und Schreibzugriffe geschont wird.

Das geht folgendermaßen:

<Windows-Taste + X> drücken und "Ausführen wählen"
Eingabe: powercfg /hibernate off
oder: powercfg /h off
<Enter> drücken

Zum erneuten Aktivieren:

<Windows-Taste + X> drücken und "Ausführen wählen"
Eingabe: powercfg /hibernate on
oder: powercfg /h on
<Enter> drücken

Das ist der schnellste Weg.

Bei den Energieoptionen über die Systemsteuerung kann diese Funktion jedoch ebenfalls ein- oder ausgeschaltet werden.

Anmerkung:

Wie ich bei meinem Windows 10 System festgestellt habe, lassen sich manche Probleme aber nicht über das komplette Herunterfahren und Neustarten lösen.
Dann sollte man auch den Neustart des Windows-Explorers versuchen, wie ich als >>>Tipp am 09.03.2018<<< beschrieben habe.

Tipp: Computer-Neustart nach komplettem Herunterfahren

In Verbindung mit dem Aktivieren des Lautsprechersymbols auf der Taskleiste hatte ich gestern noch einen guten Tipp von >>>Chili<<< im Chat bekommen.

Bei den neueren Windows-Systemen werden beim Herunterfahren oder einem Neustart wichtige Systemdateien zwischengespeichert, damit Windows schneller gestartet wer­den kann.
Irgendwelche Fehler, die während der Benutzung aufgetreten sind, werden dadurch mit­ge­spei­chert und werden nach einem Neustart auch wieder angezeigt.

Chili hat mir den Tipp gegeben, Windows mal komplett herunterzufahren und neu zu star­ten.
Und zwar mit dem Befehl: shutdown -g -t 0
  • <Windows-Taste + R> drücken
  • Eingabe: shutdown -g -t 0
  • <Enter> drücken
Das Lautsprechersymbol war allerdings heute auf dem PC nach dem Hochfahren bereits vorhanden, da der Neustart des Windows-Explorers dieses Problem anscheinend be­ho­ben hat­te.

Aber trotzdem finde ich den Tipp von Chili mit dem shutdown-Befehl sehr hilfreich.
Es erklärt nämlich, weshalb bestimmte Probleme mit einem einfachen Neustart des Computers nicht behoben werden können, weil ein etwaiger Fehler bei den Sys­tem­dateien immer mit abgespeichert wird.

Also, wer Probleme mit einem Fehler hat, der durch einen Computer-Neustart nicht be­hoben werden kann, sollte es mal mit dem shutdown-Befehl (siehe oben) versuchen.

Der Parameter "-t 0" ist übrigens nicht unbedingt erforderlich. Das bedeutet nämlich nur, dass der Neustart sofort (nach 0 Sekunden) durchgeführt wird. Der Parameter "-g" allein reicht aus.
Das "-t 0" sorgt aber dafür, dass der Befehl sofort ausgeführt wird, ohne auf das Sys­­tem zu war­ten.
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