Seifenblasen... 

Beschreibung


Eine Entdeckung der Möglichkeit zum Schreiben von "Zettelchen" für mich und andere
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"A blog a day keeps the blogger to stay." ^^ (Tamaro)
Doch sage Dir immer: "Sei ein Mensch!"
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18.02.2015

Entscheidungen und der Hauch der Vernichtung

Viele Vereinbarungen und Entscheidungen auf der Welt sind so empfindlich und leicht­ge­wichtig, dass der leiseste Hauch sie wieder in alle Winde zerstreuen kann.

            Flaumfederchen...


Ein Hauch an federführender Stelle, und der zarte Flaum einer Einigung wird erneut in einem Sturm der Vernichtung fortgerissen.

Und man muss sich fragen, ob es nicht von vornherein ein Hauch der Vernichtung sein sollte...
Denn dem anfänglichen, zerstörerischen Hauch hätte durch willentlichen Akt durchaus Einhalt geboten werden können.

Doch der Wille richtet sich an anderen taktischen und strategischen Zielen aus. Da fin­det der direkte Frieden und das Wohl und Wehe unschuldiger Menschen keinen oder einen eher untergeordneten Platz. Ein, wie auch immer geartetes, Gesamtziel ist das, was angestrebt ist. Aber was das ist und wie es im Einzelnen aussieht, ist ebenso un­ge­wiss, wie die Wege dorthin.
Da kann man lamentieren, wie man will, und auf einfache und schnelle Entscheidungen pochen, die scheinbar so naheliegend sind. Es wäre fatal, diese Wege zu beschreiten.
(Und es gibt ja immer auch zwei Seiten.)

Solange die Geschichte nicht geschrieben ist, kann niemand sagen, was richtig oder falsch ist. Leider. Auch das lehrt die Geschichte.

Und, was soll ich sagen, ich bin heilfroh, in dieser Zeit kein Entscheidungsträger zu sein.
Ich hätte für viele Probleme adäquate und moderate Lösungen im Sinne der Demokratie parat. Doch wenn ich mir überlege, wie verzweigt und weitreichend diese ganzen Ver­flech­tungen sind, weiß ich nicht, ob ich selbst mit diesen Lösungen nicht vielleicht einen drit­ten Weltkrieg auslösen würde.

Was ich aber weiß, das ist, dass die Lösungen, die in vielen vereinfachenden 'Stamm­tisch­pa­ro­len' propagiert werden, mit Sicherheit im Chaos enden würden. Z.B. die For­de­rung, "das System" abzuschaffen, was es so gesehen überhaupt nicht gibt, sind da eher kontraproduktiv.

Ich finde, unsere 'Entscheidungsträger' machen in der heutigen Zeit einen verdammt guten Job.
Es liegt nicht an ihnen, dass vieles nicht richtig läuft, sondern an den Umständen und Schwierigkeiten selbst.

Und es gilt, die Demokratie zu stärken und nicht, sie aufzulösen.

26.12.2012

Federchen und der 1. Weihnachtstag

Na? Wie habt ihr den ersten Weihnachtstag verbracht?

Ich erinnere mich noch an diesen Tag in der Kindheit.
Man wachte auf, war noch so ein bisschen duselig vom Schlaf, und plötzlich schoss es einem durch den Kopf: 'Gestern war ja WEIHNACHTEN!' Und sofort fiel einem ein, was man geschenkt bekommen hatte, und man konnte kaum abwarten, aufzustehen, ins Weihnachtszimmer zu laufen und die Geschenke in die Hand zu neh­men und an­zu­sehen.

Manches war ja mit auf das Nachttischchen und manches auch mit ins Bett ge­kom­men, wenn es z.B. ein neues Stofftierchen war.

Findet ihr nicht auch, dass so kleine Stofftiere den besten Geruch auf der Welt haben?
Die Nacht kann noch so finster sein, und der Sturm durch die Straße heulen, und die Löwen und die Bären lauern überall in den dunklen Ecken des finsteren Flurs,- so ein kleines Stofftier kuschelig im Arm und an der Nase zu haben, vertreibt alle Ängste und man kann wieder einschlafen, denn man ist nicht allein im Bett.

Die Eisenbahn konnte man etwas später allerdings nicht mehr mit ins Bett nehmen. Aber da war dann das erste, was am ersten Weihnachtstag geschah, frühmorgens im Weihnachtszimmer die ersten Runden zu fahren. Gerade höre ich das schnurrende Geräusch der kleinen Lokomotiven ganz deutlich in der Erinnerung. Und jede von ihnen klang anders.
Haaach, war das toll! :))
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In unserem Weihnachtsbäumchen sitzt in diesem Jahr auch wieder der kleine glä­ser­ne Paradiesvogel und ist wieder einmal ein hervorragendes Modell, um an seinen Schwanzfedern die Makrolinse auszuprobieren, die ich geschenkt bekommen habe.

            Federchenwald...


Und dann habe ich heute noch andere Möglichkeiten getestet.

            Im Dickicht des Weihnachtsbäumchens...


Und alle Möglichkeiten, die ich habe, ergeben so etwas:

            Federchenwäldchen...


Sozusagen das spontane Ausloten des Grenzbereiches.

Für die, die es interessiert:
Makro-Objektiv 105 mmm auf einem 3fach-Konverter mit einer aufgesteckten Makro-Vorsatzlinse DCR-250
ISO 100 (für geringstes Bildrauschen)
Blende F36 (für größtmögliche Tiefenschärfe)
Belichtungszeit 30 Sekunden
Entfernung von der Linse zum Objekt ca. 8 cm
Die hier abgebildete Bildhöhe entspricht ca. 5 mm auf 2848 Pixeln.

Die Bilder sind übrigens keine Ausschnittvergrößerungen.
Die sind hier im Blog allerdings verkleinert auf 250 x 166 Pixel.

So,- morgen kommt der 2. Weihnachtstag.
Noch einmal das Stofftierchen beliebeln, ins Weihnachtszimmer rennen oder mit dem neue Fahrrad trotz Regen losfahren.
Oder auch schon das neue Buch anfangen?

Macht's mal gut! :)
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