Am Vorabend habe ich mich noch mit dem Notebook in den Garten gesetzt.
Aber weil ich die Kamera mit hinaus genommen hatte, war ich doch viel zu abgelenkt, um noch etwas zu schreiben.^^
Da habe ich lieber noch ein bisschen die Kamera getestet und mit dem Zoom gespielt.
Und am Abend habe ich mit dem Stativ eine Stellprobe für den Vollmond gemacht.
Aber eigentlich könnten Vollmondaufnahmen auch nicht besser sein, denn beim Vollmond könnte man die Schatten der Krater gar nicht so gut sehen.
Ich bin jedenfalls mit der Kamera und den Ergebnissen, die sie liefert, vollauf zufrieden.
Das kann ich nach den wenigen Tests, die ich bisher durchgeführt habe, so sagen.
Jedenfalls bin ich froh über den Kauf und bereue ihn nicht. :)
Ich habe mir das ausführliche Handbuch zu der neuen Kamera aus dem Netz von der Herstellerseite heruntergeladen.
Haaach, ich liebe Handbücher und Gebrauchsanweisungen. :D
Bei dem Riesenzoom der neuen Kamera ist es gar nicht so einfach, mit dem Stativ die gewünschten Motive anzupeilen.
Das ist ja vielleicht ein Wackel- und Wabbeltheater...
Man muss ein bisschen 'fummeln', dass man ein vernünftiges Ergebnis bekommt, aber es ist sehr mühsam.
Jedenfalls ist das bei meinem 'normalen' Stativ so. Es hat zu flexible Beine durch das einfache Alu-Rohrprofil. Man braucht die Kamera nur anzugucken, und schon rutscht der gewählte Ausschnitt irgendwoanders hin.^^ Ansprechen darf man sie schon gar nicht. Dann erschrickt sie. :D
Allerdings habe ich erst hinterher im Handbuch gelesen, dass es bei Stativaufnahmen und dem extremen Tele sowieso besser ist, den Bildstabilisator ganz auszuschalten.
Das muss ich nochmal ausprobieren, ob es dann einen Unterschied gibt.
Man kann sich ja jetzt fragen, was denn so besonders daran ist, irgend einen x-beliebigen Autoreifen zu fotografieren.
Nun, der Wagen stand auf der weit entgegengesetzten Seite unseres Blocks von Einfamilienhäusern um die davon eingerahmten Gärten und war durch eine Lücke zwischen den gegenüberliegenden Häüsern und dort auf der anderen Straßenseite zu sehen.
Selbst mit dem Fernglas hätte ich an der Radkappe nicht erkennen können, dass es sich um einen BMW handelt.
Ich habe auch noch ein älteres Stativ mit besseren Alu-Profilen, die starrer sind, und was ich auch immer für die Zeitraffervideos benutze. Das habe ich auch getestet, und damit geht es ganz gut, denn es ist ziemlich stabil.
Außerdem ist dabei der Schwenkkopf leichter gängig.
Plötzlich hörte ich hoch oben in der Zeder eine Amsel singen, und da ich gerade die Kamera noch auf dem Stativ hatte, testete ich auch gleich die Videofunktion.
Vogelstimmen - Amsel in der Zeder
Es war eine ziemlich spontane Aktion.
Für so Vogelaufnahmen muss ich mich mal unbedingt richtig auf die Lauer legen.
Ich fand hierbei den schwenkbaren Monitor der Kamera sehr nützlich. Ohne den hätte ich die Amsel gar nicht richtig in Bild kriegen können. So von unten nach oben und dann noch in gebückter Haltung durch den Sucher zu schielen, hätte mir tierische Nacken- und Kopfschmerzen eingehandelt, wenn ich so eine Aufnahme überhaupt hinbekommen hätte, was ich aber auch bezweifle.