Seifenblasen... 

Beschreibung


Eine Entdeckung der Möglichkeit zum Schreiben von "Zettelchen" für mich und andere
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"A blog a day keeps the blogger to stay." ^^ (Tamaro)

22.05.2016

Der SAM, ein Vollmond und das Bargeld

Heute war Vollmond.

Am späten Nachmittag sah es ja so aus, als sei später bestimmt nichts zu sehen, weil die Sonne bereits hinter einem milchigen Schleier verschwamm.

Aber abends war der Himmel dann doch etwas klarer.

            Vollmond am 21.05.2016...


Endlich konnte ich den Vollmond mal wieder festhalten. :)

            Vollmond am 21.05.2016...


Naja, das war auf die Schnelle und aus der Hand...
Da hatte ich schon bessere Mondfotos.
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Bargeld darf nicht abgeschafft werden!

Man wird sonst zum gläsernen Menschen.

Ich bin für die Freiheit der Entscheidung, wie man bezahlen möchte.
Wenn bestimmte Transaktionen bequemer mit Karte sind, dann ist es jedem freigestellt, es so zu handhaben.
Doch ob ich mir für meine versteuerten Einnahmen beispielsweise ein Buch, Schmuck für meine Freundin, ein Essen, Zigaretten (wobei ich bereits seit Jahren Nichtraucher bin) oder eine Achterbahnfahrt leiste, geht niemanden etwas an, wenn ich das nicht möch­­te.
Das möchte ich von Fall zu Fall selbst entscheiden.

Es ist gar nicht abzusehen, wer alles ein großes Interesse an solchen Daten haben könn­­te (z.B. Versicherungen, Krankenkassen usw.). Da mag man einwenden, dass es ja den Datenschutz geben würde.
Doch da gibt es genügend Lücken, dass solche Datenbestände dann in die falschen Hän­de geraten.

Die Begründung: "Ich habe nichts zu verheimlichen, daher darf jeder wissen, was ich tue", darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass damit jeder 'kriminalisiert' wird, der nicht möchte, dass jemand anderer jeden seiner Schritte nachverfolgen kann.
Und das steht gegen jedes verfassungsmäßig festgeschriebene Recht auf Privatsphäre und Freiheit der Entscheidung über die eigene Person.
Und so etwas darf bereits in den Ansätzen nicht sein, oder wir verlieren unsere demo­kra­ti­schen Grundsätze.

Die Möglichkeit zu entscheiden, mit Kreditkarte oder Bargeld bezahlen zu können, be­deu­tet die Freiheit der Entscheidung für die eigene Person.
Daher wäre die Abschaffung des Bargeldes gleichzeitig eine massive Beschneidung der Freiheit und damit eine Aufgabe eines Teils der demokratischen Persönlichkeitsrechte.

Doch es geht noch weiter.

Die Löcherigkeit des Datenschutzes habe ich am eigenen Leib in einer sehr harmlosen Variante selbst erlebt.
Bei meiner Krankenkasse steht in den Datenschutzbestimmungen und -richtlinien, dass persönliche Daten (z.B. Anschrift) der Mitglieder ausschließlich für interne Zwecke und nur zur Erfüllung der damit verbundenen Aufgaben verwendet werden.
Als ich der Krankenkasse eine Änderung meiner Postanschrift mitgeteilt hatte, um zu­künf­tig die notwendigen Informationen dorthin geschickt zu be­kom­men (wohl­ge­merkt, nach Daten­schutzrichtlinien nur für solche internen Zwecke bestimmt), erhielt ich auf wundersame Weise plötzlich ein Angebot eines Glückspielsunternehmens für die Teil­nahme und Auslosung bei einem Glücksspiel. Niemand sonst kannte von offi­ziel­ler Seite bis zu diesem Zeitpunkt diese Anschrift.
Die Lücke war also meine Krankenkasse, die in ihren Bestimmungen so etwas aus­ge­schlos­sen hatte, aber die Daten weitergeleitet haben muss. Ich konnte an diesem (meinem eigenen) Beispiel defininiv festmachen, dass Adresslisten an Interessenten weitervermittelt werden.

Wenn solche Lücken bereits bei einer Krankenkasse, die mit sensiblen Daten umgeht,  bei den Datenschutzbestimmungen vorkommen und Daten weitergereicht (verkauft) werden, wer könnte ausschließen, dass die Daten des bargeldlosen Zahlungsverkehrs bei ganz normalen Geschäften und Discountern an alle möglichen, daran interessierte Stellen weitergeleitet werden könnten?

Ich sage: NIEMAND!!!

Denn es sind Riesengeschäfte damit zu machen.
Jeder, der über solche Verbraucherinformationen verfügt, WIRD sie auch wei­ter­ver­kaufen!

Und es ist jeder einzelne Verbraucher, der diese Zeche letzten Endes zu bezahlen hat, an denen die anderen verdienen. Sei es durch eine (nur mutmaßlich) höhere Ri­si­ko­ein­stufung der Versicherungen und Krankenkassen bei den Beiträgen, oder ver­locken­de Angebote durch die Werbeindustrie, die ihre Angebote aufgrund des bis­heri­gen Kauf­ver­haltens noch bedarfsgerechter und verführerischer an den Ver­brau­cher bringen können, bis dieser schließlich sogar in der privaten Insolvenz endet, wovon auch noch die Banken und andere profitieren, die das letzte Hab und Gut pfänden können.

Das Fass von Interessen der Arbeitgeber an den Verbraucherinteressen ihrer Ar­beit­neh­mer möchte ich hier gar nicht erst aufmachen... (Alles schon gehabt.)
Und erst recht nicht das Fass von zusätzlichen, jederzeit zu ändernden Gebühren (oder Steuern) jeglicher Transaktion an Bezahlvorgängen.

Ich sage daher: NEIN!!!
Das Bargeld darf nicht abgeschafft werden!!!

Und es geht dabei um nichts weniger als um unsere Freiheit!!!

Das Bargeld darf nicht abgeschafft werden!!!
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Ach, übrigens,- der Vollmond darf und sollte auch nicht abgeschafft werden! ^^

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